Weltspartag war gestern…

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Nikolaus Bubna-Litic
Wissenswertes
30.10.2026
10.30.2026
2 Minuten

Ist das Sparbuch wirklich sicher oder verlierst du damit Jahr für Jahr Kaufkraft?

Das Sparbuch ist sicher, aber nur nominell. Heute gibt es zwar wieder Zinsen, doch sie liegen deutlich unter der Inflation. Wer sein Geld langfristig dort parkt, verliert also real an Kaufkraft. Breit gestreute Aktienfonds konnten über die letzten Jahrzehnte reale Renditen erzielen und Vermögen aufbauen, wenn auch mit Schwankungen.

Was hat sich seit der Hochzeit des Weltspartags verändert?

Es gab mal eine Zeit, da hat das Sparbuch noch spürbar mehr gebracht, als die Preise gestiegen sind. Und am Weltspartag gab's von der Bank ein Geschenk obendrauf: Ponyreiten für die Kinder, eine gute Flasche Wein für die Eltern.

Dann kamen die Jahre der Null- und Negativzinsen. Seit 2022 hat die Europäische Zentralbank die Zinsen zwar wieder angehoben, zuletzt im September 2026 auf 2,50 Prozent. Beim Sparbuch kommt davon aber nur wenig an. Laut einer aktuellen Erhebung der Arbeiterkammer liegt der mittlere Zinssatz für täglich fällige Sparprodukte bei 0,6 Prozent. Gleichzeitig lag die Inflation in Österreich im September bei 3,6 Prozent. Die Rechnung ist einfach: Wer weniger Zinsen bekommt, als die Preise steigen, verliert Geld. So gehen auf Sparbüchern, Festgeld- und Girokonten Jahr für Jahr Milliarden Euro an Kaufkraft verloren. Wie Geld im System grundsätzlich entsteht und warum es durch Inflation an Wert verliert, erklärt unser Artikel woher unser Geld eigentlich kommt.

Hilft es, das Geld länger zu binden?

Ein bisschen. Für drei Jahre gebundene Sparprodukte bringen laut Arbeiterkammer derzeit im Schnitt 2,8 Prozent. Nach Abzug von 25 Prozent Kapitalertragsteuer bleiben davon rund 2,1 Prozent übrig. Auch das liegt unter der aktuellen Inflation. Das Geld ist dann zwar sicher verwahrt, wächst real aber nicht.

Wie viel Kaufkraft verlierst du über 20 Jahre?

Nehmen wir eine durchschnittliche Inflation von 3 Prozent an. Das ist angesichts der vergangenen Jahre eine realistische Annahme. Wer 100 Euro unverzinst auf dem Konto liegen lässt, hat nach 20 Jahren nur noch rund 55 Euro Kaufkraft. Nominell stehen also weiterhin 100 Euro am Konto, kaufen kannst du damit aber nur noch so viel wie heute mit 55 Euro. Mit 0,6 Prozent Sparbuchzinsen sind es rund 62 Euro, also kaum besser. Wie viel du regelmäßig zurücklegen solltest, damit dein Geld nicht nur erhalten bleibt, sondern wächst, zeigt unser Artikel zur richtigen Sparquote.

Was hätte ein Aktienfonds im selben Zeitraum gebracht?

Nehmen wir für einen breit gestreuten Aktienfonds eine durchschnittliche Rendite von 7 Prozent pro Jahr an, bei gleicher Inflation von 3 Prozent. Dann wären aus 100 Euro Kaufkraft nach 20 Jahren rund 214 Euro geworden. Die Kaufkraft hätte sich also mehr als verdoppelt und wäre mehr als dreimal so hoch wie am Sparbuch. Wichtig dabei: Die 7 Prozent sind ein langfristiger Durchschnittswert und keine Garantie. In einzelnen Jahren kann es deutlich nach oben oder unten gehen. Wie ein Aktienfonds aufgebaut ist und wie er funktioniert, erklärt unser Artikel was ein Aktienfonds ist und wie er funktioniert.

Warum werden Vermögende oft immer vermögender?

Je länger man zusieht, desto weiter geht die Schere auseinander. Ein Grund dafür: Viele vermögende Menschen setzen nicht nur aufs Sparbuch, sondern vor allem auf Unternehmensanteile. Wer hingegen darauf wartet, dass die Sparzinsen die Inflation wieder schlagen, verliert wertvolle Zeit. Und Zeit ist beim Vermögensaufbau der wichtigste Faktor. Mehr dazu in unserem Artikel zu den häufigsten Fehlern beim Investieren.

Die gute Nachricht: Es tut sich etwas. Laut Oesterreichischer Nationalbank haben österreichische Haushalte 2025 so viel in Wertpapiere investiert wie nie zuvor.

Was will Sunrise mit den Standortfonds konkret verändern?

Sunrise wurde entwickelt, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu unternehmerischer Wertschöpfung zu ermöglichen. Schon klar, wer diesen Beitrag liest, weiß das. Aber ganz, ganz viele Menschen da draußen wissen es noch nicht.

Wie die Sunrise Standortfonds aufgebaut sind, was sie von klassischen Weltfonds unterscheidet und warum der Heimatfokus dabei ein Vorteil ist, erklärt unser Artikel die Sunrise Standortfonds im Detail. Wenn du jemandem ein Weltspartag-Geschenk machen möchtest, von dem er wirklich etwas hat, dann hilf uns bei der Aufklärung und teile diesen Beitrag. Auf dass wir in Zukunft kein Land der Geldwert-Verlierer, sondern der Gewinner sind.

Und wohin mit dem Geld, das du kurzfristig brauchst?

Nicht jeder Euro gehört in einen Fonds. Weil Unternehmensanteile schwanken, sollte man nur Geld investieren, das man langfristig nicht braucht. Für den Notgroschen oder Geld, das du bald ausgeben willst, gibt es deshalb jetzt das neue Sunrise Sparkonto. Dein Geld ist täglich fällig, ohne Bindung und ohne betragliche Grenze. Statt Lockangeboten, die nach ein paar Monaten auslaufen, bekommst du immer 90 Prozent der Zinsen, die Sunrise selbst für die Einlagen erhält. Die Zinsen werden taggenau berechnet und monatlich ausbezahlt, Konto und Überweisungen sind kostenlos. Und wie beim Sparbuch ist dein Geld bis 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. So hast du kurzfristiges Geld und langfristige Veranlagung an einem Ort. Alle Details findest du auf unserer Seite Geld weglegen und Zinsen verdienen.

Fazit: Hat das Sparbuch ausgedient?

Nicht ganz. Als Notgroschen für unerwartete Ausgaben hat täglich verfügbares Geld weiterhin seine Berechtigung weiterhin seine Berechtigung. Für den langfristigen Vermögensaufbau reicht es aber nicht, solange die Zinsen unter der Inflation liegen. Wer über viele Jahre Vermögen aufbauen will, sollte sich mit Unternehmensbeteiligungen beschäftigen und möglichst früh anfangen, denn der beste Zeitpunkt zum Investieren ist heute, nicht morgen. Und wer investiert, braucht einen kühlen Kopf: Schwankungen gehören dazu. Langfristig zahlt es sich aus, investiert zu bleiben.

Disclaimer / Risikohinweis

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Früher brachte das Sparbuch noch Zinsen. Heute verlieren Sparer durch Inflation real an Kaufkraft. Während Geld auf Konten durch die jährliche Geldentwertung immer weniger wert wird, konnten breit gestreute Aktienfonds über die letzten Jahrzehnte reale Renditen erzielen und Vermögen aufbauen. Sunrise möchte dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von dieser unternehmerischen Wertschöpfung profitieren.

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