Ist Investieren wirklich nur etwas für Menschen mit viel Geld?
Wer in Österreich oder Deutschland über Geldanlage spricht, hört diesen Satz schnell: „Das ist doch nichts für mich, ich habe nicht genug Geld dafür." Doch stimmt das wirklich? Oder ist es einer der hartnäckigsten Mythen, der Menschen davon abhält, früh mit dem Vermögensaufbau zu beginnen?
Im aktuellen Sunrise Podcast hat Fondsmanager und Sunrise-Gründer Thomas Niss genau diese Frage beantwortet und seine Antwort kommt vielleicht überraschend: Der öffentliche Kapitalmarkt ist seiner Meinung nach der größte Gleichmacher, den es je gegeben hat.
Gibt es eine Untergrenze beim Investieren?
Eine der meistgestellten Fragen von Sunrise-Nutzern lautet: Ab welchem Betrag lohnt sich Investieren überhaupt? Thomas Niss hat darauf eine klare Antwort:
„Meines Erachtens gibt es keine Untergrenze, weil gerade wenn man wenig hat, ist es einmal gut, auch mit dem Wenigen zu beginnen."
Bei Sunrise kann man bereits ab 10 Euro investieren – und das ist bewusst so gestaltet. Inhaltlich gilt: Je früher man beginnt, desto besser – unabhängig von der Summe.
Wer noch nie investiert hat und nicht weiß, wie beispielsweise ein Aktienfonds funktioniert, wird mit diesem Artikel im Handumdrehen schlauer. Doch widmen wir uns einer der wesentlichen Fragen:
Verschärft der Kapitalmarkt soziale Ungleichheit oder löst er sie?
Diese Frage polarisiert! Ob in der Politik, in den Medien oder auch im Bekanntenkreis. Thomas Niss bezieht klare Position:
„Ich gehöre zur Fraktion Nummer zwei. Ich glaube, der öffentliche Kapitalmarkt in der heutigen Form ist ein unglaublicher Gleichmacher."
Sein Argument: Zur Zeit von Karl Marx war Eigentum an Produktionsmitteln ausschließlich den Wohlhabenden vorbehalten. Heute kann jeder Mensch – mit wenigen Euro – Miteigentümer von Tausenden Unternehmen weltweit werden. Das ist historisch einmalig.
Das Problem liegt laut Thomas nicht im Kapitalmarkt selbst, sondern im fehlenden Zugang und im fehlenden Wissen. Besonders in Kontinentaleuropa ist das Bewusstsein dafür, dass man am Kapitalmarkt einfach „mitverdienen" kann, noch nicht weit genug verbreitet.
Warum dringt die einfache Botschaft des Investierens so schwer durch?
Wer täglich Finanzmedien konsumiert, wird mit Trends, heißen Tipps und komplexen Produkten überflutet. Thomas Niss nennt das das eigentliche Problem:
„Es ist eigentlich ganz einfach. Aber ja, da die mediale Landschaft in gewisser Weise davon lebt, von dieser Komplexität, wird sich das nicht so schnell ändern."
Die einfache, langweilige Botschaft – breit gestreut investieren, Kosten niedrig halten, lange dabei bleiben – kämpft gegen eine Industrie, die von Komplexität lebt. Wer sich über die Sunrise-Anlagestrategie informieren möchte, findet dort eine klare Erklärung, warum weniger oft mehr ist.
Was tun, wenn am Ende des Monats nichts übrig bleibt?
Ein häufiges Argument lautet: „Ich würde ja gerne investieren, aber ich habe nichts übrig." Thomas Niss begegnet dieser Aussage mit Verständnis, aber auch mit einem klaren Gegenargument:
„Ich gehöre sicher nicht zu denen, die sagen, du kannst aber immer noch weniger ausgeben, dann bleibt da was über."
Gleichzeitig verweist er auf das Prinzip des Pay yourself first: Wer direkt nach dem Gehaltseingang einen kleinen Betrag – auch 25 Euro – automatisch in einen Sparplan investiert, merkt am Ende des Monats oft kaum, dass das Geld fehlt. Daria Heisiph, Co-Moderatorin des Sunrise Podcasts, bestätigt das aus eigener Erfahrung:
„Pay yourself first – das hat zumindest für mich sehr gut funktioniert, da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen."
Das Buch „The Richest Man in Babylon" dreht sich fast ausschließlich um dieses Prinzip und gilt als Klassiker der persönlichen Finanzbildung.
Was müsste sich strukturell ändern, damit wirklich alle investieren können?
Thomas Niss hat auf diese Frage eine überraschend politische Antwort. Sein größter Wunsch wäre kein neues Bildungsprogramm, sondern ein struktureller Eingriff:
Wenn ein Teil der monatlichen Pensionsbeiträge in die Eigenverantwortung der Menschen übergeben würde – sodass jeder selbst entscheiden kann, wie dieser Betrag angelegt wird – hätte schlagartig jeder arbeitende Mensch genug Kapital im Spiel, um sich mit den Basics auseinanderzusetzen. Das würde mehr bewirken als alle Finanzbildungsinitiativen zusammen.
Wie die private Altersvorsorge heute schon funktionieren kann, zeigt Sunrise mit seinem Ansatz der dritten Säule.
Fazit: Ist Investieren nur was für Reiche?
Nein. Der Kapitalmarkt ist heute so zugänglich wie nie zuvor. Die echten Barrieren sind nicht finanzieller Natur – sie sind psychologischer und medialer Natur. Wer beginnt, klein anzufangen, regelmäßig zu investieren und die Komplexität außen vor zu lassen, ist auf dem richtigen Weg.
Beim Sunrise Podcast sprechen Thomas Niss und Daria Heisiph regelmäßig über genau diese Themen – ehrlich, direkt und ohne Finanzkauderwelsch. Jetzt reinhören und selbst urteilen.
Disclaimer / Risikohinweis
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